Workshops

Rechtspopulismus – Lichtenberg – Köpfe, Strukturen, Gegenstrategien

Eine Veranstaltung der NEA – “North-East Antifascists” und vom Bündnis “Gemeinsam gegen Rassismus – Lichtenberg”, 17 Uhr
Nach den letzten Wahlen ist die AfD leider auch in Lichtenberg endgültig angekommen. Seit Herbst 2016 sitzt sie als drittstärkste Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV). Auch in der Landespolitik besetzen Lichtenberger Mitglieder prominente Funktionen. Außer durch Skandale hat die Partei im Bezirk jedoch kaum von sich reden gemacht. Nicht umsonst gilt der Bezirksverband als einer der rechtesten in ganz Berlin. Vor allem wegen der bevorstehenden Bundestagswahl und dem Wahlkampf wird die AfD in nächster Zeit deutlicher wahrzunehmen sein. Mit der Veranstaltung wollen wir einen genauen Blick auf den Bezirksverband werfen. Was für Mitglieder hat der Verband? Welche Inhalte werden vertreten? Was sind die Aktivitäten innerhalb und außerhalb der BVV? Auf welche Netzwerke kann die Partei zurückgreifen? Und natürlich wie kann sich mensch gegen die AfD engagieren? Nach einem einführenden Überblick wollen wir gemeinsam ins Gespräch kommen.

Kontinuitäten und Brüche – Ein Blick auf 30 Jahre extrem rechte Strukturen in Lichtenberg, 19 Uhr

Wenn Menschen aus Berlin oder von außerhalb über Lichtenberg sprechen oder Presse über unseren Bezirk berichtet, kommt schnell die Feststellung, dass dort nur Plattenbauten und Nazis seien. Doch woher kommt dieses Urteil, obwohl sich heute viele Menschen, Vereine und das Bezirksamt in Lichtenberg gegen Rechtsextremismus sowie Rassismus engagieren und damit das Bild des Bezirkes prägen? Dieser Frage wollen wir auf den Grund gehen. Wie sah es in der Vergangenheit mit Neonazis in Lichtenberg aus? Waren diese Strukturen anders als in anderen Gegenden von Deutschland? Und wie wirken diese bis in die Gegenwart? Wir werden einen Blick von Zeiten der DDR bis heute werfen und die wichtigsten Entwicklungen der rechtsextremen Szene in Lichtenberg vorstellen. Abschließend wird ein kurzer Blick auf die heutige Situation geworfen.