ist(fast)gleich

Theaterstück von der Werkstattgruppe der Schaubühne

Freitag, 10.06.2016 / 20 Uhr

Unser performatives Stück zeigt unseren eigenen Arbeitsprozess im neutralen Raum, in welchem wir uns zum ersten Mal bewusst mit dem Thema Feminismus auseinander setzen. Wir stellen uns selber die Frage: Glauben wir an den Feminismus? Und gibt es DEN Feminismus? Gemeinsam mit dem Publikum dringen wir immer tiefer in das Thema ein und wollen es dazu anregen sich eine eigene Meinung zum Feminismus zu bilden. Auf der Bühne werden wir zu Anfang mit der Konfrontation des Themas quasi ins kalte Wasser geworfen und haben keine wirkliche Einstellung dazu, wissen aber soviel: dass wir etwas daran ändern wollen. Zunächst sammeln wir als Gruppe, was genau wir über das Thema Feminismus zu glauben wissen. Vorurteile und Stereotypen und weiteres Unwissen werden dem Publikum präsentiert. Wir zeigen Alltagssituationen, in denen man sich und andere unterbewusst und selbstverständlich in Schubladen steckt und erzählen unsere eigenen Geschichten. Wir befassen uns mehr und mehr mit dem großen Ganzen und erkennen langsam, dass das Problem allgegenwärtig ist und wie sehr auch wir davon beeinflusst wurden und werden. Es sitzt tiefer als wir anfangs glaubten und ist somit nicht mehr zu ignorieren. Langsam aber sicher werden unsere Ansichten immer spezifischer und dadurch auch, was genau wir ändern wollen. Wir träumen von einer Welt „in der humanes Verhalten über gesellschaftliche Werte gestellt wird“ und in der der Glaube an den Feminismus wächst.

Auch wenn uns unsere Wünsche und Vorstellungen der Zukunft euphorisch stimmen, bleibt sie dennoch ungewiss. Denn jetzt liegt es an jedem einzelnen etwas zu verändern.

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