Pressetext 2010

Ohren auf in Pankow

Die Jugendinitiative VOSIFA will mit dem „Open Air for Open Minds“ den Bezirk kulturell und politisch bereichern.

Das “Open Air for Open Minds”-Festival lädt am 11. und 12. Juni auf dem Gelände des Jugendklubs „Maxim“ zum vierten Mal in Folge mit einem breit gefächerten Musik- und Kulturprogramm zum Feiern und Mitmachen ein. Die Mitglieder der Gruppe VOSIFA wollen auch in diesem Jahr mit ihrem selbst organisierten Festival ein deutliches Zeichen der alternativen politischen Kultur in Pankow setzen.

Vertreten sind viele Projekte und Initiativen des Bezirks, die sich in Form von interaktiven Informationsständen vorstellen und für ihre Workshops in den darauf folgenden zehn Tagen werben. So auch Helle Panke e.V., mit Workshops und Seminaren rund um die Themen Rassismus, Gesellschafts- und Kapitalismuskritik. Weitere Unterstützer sind der Verein Interbrigadas, der über seine Projekte hier und in Lateinamerika informiert, das Zirkusprojekt des HOF 23 und viele weitere engagierte Gruppen.
„Dieses Informationsangebot spielt bei dem Festival eine tragende Rolle“, erklärt Pressesprecher Max und verweist auf das Rahmenprogramm. „Uns geht es vor allem darum, die Menschen für ihre Umgebung zu sensibilisieren, Projekte aus dem Bezirk vorzustellen und auch durch unser Open Air ein Beispiel dafür zu geben, was man alles selbstverwaltet auf die Beine stellen kann.“

Für die Musik sorgen über 20 verschiedene Acts, die mit Hip-Hop, Punk und Rock zum Tanzen und Feiern animieren. Mit dabei sind NoExit, Stattmatratzen, Freischnauze, Damion Davis, Conexión Musical, Jenz Steiner und viele andere mehr. Zudem kann sich das Publikum kreativ am OpenMic beteiligen.

Das Festival findet seit 2007 regelmäßig im Frühsommer in Weißensee statt. Die Veranstalter rechnen in diesem Jahr mit mehreren Hundert Besuchern. Es ist wie immer eine nichtkommerzielle Veranstaltung, damit das Angebot für jeden erschwinglich ist.

Neben der Organisation des Open Airs setzt sich die Gruppe mit aktuellen politischen Themen auseinander. Dabei diskutieren die Mitglieder gemeinsam darüber, wie ein erstrebenswertes Zusammenleben ohne Unterdrückung und Diskriminierung aussehen könnte und organisieren Infoveranstaltungen, um auch andere in die Diskussionen einzubeziehen. Da die Grundsätze des gegenseitigen Respekts und der Basisdemokratie immer Priorität haben, wird Diskriminierung jeglicher Art, sei es in Form von Rassismus, Sexismus, Homophobie oder Antisemitismus bei VOSIFA und auf dem Festival nicht geduldet.

Weitere Informationen: presse@vosifa.de