2010

open air 2010 plakatAm 11. und 12. Juni 2010 ging das Open Air For Open Minds zum vierten Mal über die Bühne. Rund 1000 Menschen besuchten über zwei Tage den Maxim-Jugendklub in Weißensee und sahen sich Acts wie No Exit und Frei Schnauze (am Freitag) und Damien Davis, Two Funk Sistaz und Jenz Steiner (am Samstag) auf der großen Bühne an. Bei Beatbox und Open Mic konnten auch BesucherInnen mal spontan Dampf ablassen.

Im Zelt gab’s wie im letzten Jahr wieder die Speakaz Corner für Diskussionen und Meinungsäußerungen. Das Zeltangebot wollen wir beim kommenden Festival ausbauen und durch Impro-Theatergruppen und Poetry Slam erweitern! Insgesamt drei Style Battles wurden von Interbrigadas auf dem Festival organisiert und waren sehr gut besucht.

Verstreut über das ganze Gelände waren wieder eine Menge Infostände am Start, die von den verschiedenen politischen Gruppen und Initiativen des Berliner Nordostens, aber auch darüber hinaus, besetzt waren. Großen Anklang fanden ebenso die Zirkusecke zum jonglieren und balancieren und die Buttonmaschiene.

Schließlich hatten wir uns dieses Jahr entschieden an beiden Abenden eine Live-Aftershow im Konzertraum zu veranstalten die mit Acts wie Abstruse, Operators, Brühbrothers in Flames und Death on the Stairs sehr rocklastig und außerdem super besucht waren.

Wir konnten auch diese Jahr unseren Anspruch Kultur für jedermensch anzubieten, aufrecht erhalten und freuen uns außerdem wieder ein paar neue Gesichter in unserer Planungsrunde zu haben, die vor und nach dem Festival zu uns gestoßen sind. Auch aus diesem Grund und weil wir weiterhin routinierter geworden sind, haben wir zusätzlich übers Jahr diverse Solipartys organisiert und Infoabende zu Themen wie Überwachung (im Vorfeld der Freiheit statt Angst-Demo) und zur Mauerparkbebauung veranstaltet.

Direkt im Anschluss ans Festival fand in Zusammenarbeit mit einigen anderen politischen Gruppen und Initiativen aus Pankow die Workshopwoche „Unter dem Pflaster liegt der Strand“ statt. An zehn Tagen fanden ebenso viele Workshops bzw. auch eine Kiezcorner im Mauerpark und Kochveranstaltungen mit Berlin Vegan und Interbrigadas statt. Die Workshops waren teils gut, teils mau besucht. Auf jeden Fall konnten wir uns gut mit den anderen Gruppen vernetzten die bei der Orga mit im Boot saßen.

Für 2011 gehen wir motiviert in die Planung, vor allem weil auch der Rückhalt bei den netten Menschen im Bezirk spürbar größer geworden ist. Gerade das Programm im Kulturzelt soll dieses mal vielfältiger und besser besucht werden, aber auch das Bühnenprogramm wird euch nicht enttäuschen.

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