Selbstdarstellung

Wir haben uns bereits 2006 zusammengefunden, um in Pankow und Weißensee ein Angebot für Jugendliche zu schaffen, das einen politischen und unkommerziellen Anspruch hat. Wir wollen, dass Kultur mehr darstellt als bloße Unterhaltung ohne wirklichen Inhalt und eigene Gestaltungs- möglichkeiten. Mit diesen Zielen begann die Organisation des ersten “Open Airs for Open Minds” in Weißensee, das 2016 nun zum zehnten Mal stattfinden wird.
Ein ganzes Wochenende gibt es neben vielfältiger Musik ein abwechslungsreiches Angebot aus Workshops, Infoständen und verschiedenen Darbietungen wie Theater oder Tanz- vorstellungen. Dadurch versuchen wir, eine Plattform für alternative Kultur und politische Bildung zu schaffen, die von allen genutzt werden kann, die damit nicht die große Kohle verdienen wollen. Wir wollen eine Atmosphäre frei von Diskriminierung und Ausgrenzung, sowohl auf unseren Veranstaltungen, als auch in der gesamten Gesellschaft.

Voraussetzung dafür, alternative Kultur und Politik zu machen, ist aus unserer Sicht selbstorganisiert und gleichberechtigt Ideen zu entwickeln und zu verwirklichen. Deshalb versuchen wir ohne Hierarchie zusammenzuarbeiten. Alle können offen ihre Meinungen sagen und gemeinsame Entscheidungen sollten alle Beteiligten zufriedenstellen. So ein Konsensprinzip klingt vielleicht utopisch, war uns aber den Versuch wert und funktioniert bisher sehr gut.

Einen wichtigen Teil unserer Arbeit sehen wir in der politischen Bildung. Wir sind der Überzeugung, dass wir uns der eigenen Rolle in der Gesellschaft bewusst sein müssen, um unsere Möglichkeiten zu erkennen und dann etwas verändern zu können. Aus diesem Grund planen wir verschiedene Info- veranstaltungen und Workshops, um zu informieren und Diskussionen anzustoßen.