Rechtsterrorismus in Berlin

08. November | 20.30 | M29 (Malmöer Straße 29)

Mit den Untersuchungen zum NSU-Komplex und möglichen Verbindungen zum Anschlag auf das Grab von Heinz Galinski (1998) erlangt das Thema Rechtsterrorismus in der Hauptstadt erneut an Aktualität. Denn nicht wenige der in den 90ern und 00er Jahren für Sprengstoffanschläge auf Geflüchtetenunterkünfte, Geiselnahmen,  Waffenhandel und ideologische
Schulungen Verantwortlichen sind zum Teil heute noch aktiv. Über zwölf Menschen starben seit dem Mauerfall durch rechte Täter, was nicht losgelöst von bewaffneten Nazistrukturen betrachtet werden kann. Denn viele rechte Straßengangs hatten zu dieser Zeit Kontakte in jene Kreise, was die Betrachtung einzelner Morde belegt. Mit dem Vortrag wollen wir über die Geschichte und Gegenwart militanter rechter Strukturen in Berlin berichten. Zudem sollen UnterstützerInnen der NSU-TerroristInnen im Vortrag benannt werden.

Vortrag: North East Antifa (NEA)
Im Rahmen der Gedenkwoche an die Opfer des NSU-Komplexes.

Comments are closed.