Solidarität mit Geflüchteten in Berlin-Buch und überall

Posted in Aufrufe on August 18th, 2016 by aka vosifa

In den frühen Morgenstunden des 8. August wurde auf die Unterkunft für Geflüchtete in Berlin-Buch ein Brandanschlag verübt. Daraufhin mussten 170 Menschen in andere Unterkünfte umziehen. Der Anschlag reiht sich ein in eine Serie von hunderten Angriffen auf Geflüchtete und ihre Unterkünfte in Deutschland und auch in Berlin in den letzten Jahren. Für 2016 ist ein weiterer Anstieg der Zahlen zu verzeichnen. Angesichts dieser rassistischen Stimmung ist es uns wichtig, den Betroffenen von rechtsextremer und rassistischer Gewalt unsere Solidarität zu versichern und mit ihnen gemeinsam ein Zeichen zu setzen, dass rassistische Hetze und Angriffe auf Unterkünfte, Geflüchtete und Migrant_innen in ganz Berlin nicht unbeantwortet bleiben.

 

Mehr Infos zu dem Brandanschlag auf die Geflüchtetenunterkunft in Buch finden sich u. a. in der TAZ und im Neuen Deutschland.

Kommt zum Rand.gestalten Festival!

Posted in Aufrufe, Konzerte, Open Air, Veranstaltungen on August 14th, 2015 by vosifa

Morgen, am 15. August findet das fünfte Rand.gestalten Festival im La Casa statt.
Wir arbeiten seit Jahren gut mit den Organisator_innen zusammen und empfehlen euch sehr, das Projekt kennenzulernen.

Infos jibt’s hier.

Enough is enough – Keine rassistische Homezone im Berliner Nordosten

Posted in Aufrufe, Kampagnen on July 21st, 2015 by vosifa

Antifa-Demo:
Enough is enough – Keine rassistische Homezone im Berliner Nordosten

Do. 23.07. | 19.00 Uhr | Berliner Allee, Ecke Indira-Gandhi Str. (Weißensee) | Anfahrt mit Tram: 12, M13, M4

In den letzten zwei Monaten häufen sich die rassistischen Übergriffe in der Gegend rund um die Buschallee und die Hansastraße in Weißensee bzw. Hohenschönhausen. So wurden am 17.5. zwei Menschen an einer Tramhaltestelle auf der Buschallee rassistisch beleidigt und angegriffen. Anderthalb Monate später, am 01.07., wurde eine Familie mit 11-jährigem Kind aufgrund ihres vermeintlichen nicht-deutschen Aussehens aus dem „Café By Albert“ heraus angepöbelt, angegriffen und ausgeraubt. Als Angestellte der Kneipe an der Buschallee wenige Tage später auf den Vorfall angesprochen wurden, nahmen sie die Täter in Schutz und würdigten die Betroffenen herab. Der dritte Vorfall ereignete sich erst vergangenen Sonntagmorgen. Hier wurde eine schwangere Person aus Polen in der Tram M4 zwischen den Haltestellen Feldtmannstraße und Malchower Weg zuerst beleidigt und bespuckt. Nach dem Aussteigen verfolgte sie der Täter weiter und griff sie und einen zu Hilfe kommenden Menschen auf der Hansastraße an.

Diese drei Übergriffe sind in ihrer Brutalität sicher erschreckend. Doch sie sind Ausdruck eines Stimmungswandels innerhalb der gesamten deutschen Gesellschaft. Rassistische Positionen werden immer stärker; ob am Stammtisch, auf der Straße oder im Bundestag. Da ist es wenig verwunderlich, wenn den allgegenwärtigen rassistischen Vorstellungen und Reden auf der Straße Taten folgen. Doch diese dürfen nicht folgenlos bleiben!

Wenn Menschen aus rassistischen Motiven angegriffen werden, müssen wir handeln. Offensichtlich gibt es in der Gegend rund um die Buschallee und die Hansastraße ein Problem mit rassistischen Schläger*innen. Hier gibt es Räume, wie das „Café by Albert’s“, wo sie sich ungestört treffen können. Auf Widerspruch scheinen sie selten zu stoßen. So werden Straßenkreuzungen oder Tramlinien an bestimmten Uhrzeiten zu Angsträumen für viele Menschen. Doch das ist jetzt vorbei!

Wir werden den Rassist*innen ihre Wohlfühlzonen streitig machen! Deshalb kommt am Donnerstag, den 23. Juli, zu unserer antifaschistischen Demonstration. Zeigt den Rassist*innen, dass sie nicht ungestört sind. Wir kämpfen gegen Rassismus, ob in Hohenschönhausen, Weißensee oder sonstwo. Seid wütend, seid laut!

Weitere Infos:
antifa-nordost.org

Keine Homezone für Nazis in Berlin-Buch

Posted in Aufrufe, Video der Woche on May 31st, 2015 by vosifa


Und deshalb:
Kommt zur Demo und zum Festival am 12. und 13. Juni in Berlin-Buch.

Allein machen sie dich ein …

Posted in Aufrufe, Veranstaltungen on March 16th, 2015 by vosifa

Veranstaltung mit von Repression Betroffenen im Zusammenhang mit den rassistischen Mobilisierungen in Berlin

Nach Monaten der Demonstrationen und Aktionen gegen die rassistischen Mobilisierungen in den Berliner Randbezirken und gegen BÄRGIDA ist es nun etwas ruhiger geworden. Während Menschen auf die Straße gingen um gegen Hetze und Rechtspopulismus zu demonstrieren, schützte die Berliner Polizei die Aufzüge der Nazis und Rassist_innen. Mehr noch, unter fadenscheinigen Begründungen wurden massenhaft Gegendemonstrant_innen verhaftet und Strafanzeigen gestellt. Es ist damit zu rechnen, dass in den nächsten Wochen Strafbefehle oder Gerichtstermine auf die Betroffenen zukommen.

Dagegen müssen wir uns wehren.
Mit einer Veranstaltung gegen die staatlichen Repression wollen wir anfangen. Eingeladen sind Rechtsanwält_innen und Vertreter_innen des Ermittlungsausschusses und der Roten Hilfe. Teilnehmen können alle, die im Zusammenhang mit den Gegenprotesten zu den rassistischen Mobilisierungen verhaftet wurden oder Anzeigen bekommen haben. Auf der Veranstaltung am 25. März wollen wir allgemeine Rechtsinformationen geben und euch darüber informieren, welche Formen von Hilfe ihr in Anspruch nehmen könnt. Uns ist es wichtig, dass wir uns zusammentun und uns gegenseitig informieren, helfen und vernetzen. Denn nur gemeinsam sind wir stark.
Wenn ihr zu dieser Veranstaltung eingeladen werden wollt, schreibt uns bitte an die unten stehende Adresse. Bitte denkt daran. Das Internet ist nicht sicher. Es reicht uns also, wenn ihr lediglich mitteilt, dass ihr kommen wollt. Weitere Angaben sind nicht nötig!

antira-antirep-bln@riseup.net

kein Tresen am 26.08.

Posted in Aufrufe, Infoveranstaltungen, Tresen on August 20th, 2014 by vosifa

Liebe Leute,

am 26.08. findet kein Tresen von uns im M29 statt.
Wir machen eine kurze Sommerpause.

Am 02.09. gibt es dann wieder Vokü im M29 und am 09.09. gibt es wieder den vosifa-Tresen.
Wenn ihr uns kennenlernen wollt oder mit uns sprechen wollt, seid ihr sehr herzlich willkommen, ab dann wieder jeden Dienstag ab 20 Uhr ins M29 zu kommen.

Open Air for Open Minds 2014

Posted in Aufrufe, Open Air on June 2nd, 2014 by vosifa

Nicht mal mehr 2 Wochen, dann eröffnen wir zum achten Mal unser Festival.
Hier ein kurzer Überblick über das Programm:

Plakat

Kommt vorbei! Der Eintritt beträgt nur 1€ pro Tag.

finanzielle Förderung bei Quartiermeister

Posted in Aufrufe, Kampagnen on May 27th, 2014 by vosifa

Hallo Leute,

wir haben uns bei Quartiermeister für eine finanzielle Förderung unseres Festivals beworben.
Unterstützt uns und macht mit bei der Abstimmung.

Kein ruhiges Hinterland für Nazis

Posted in Aufrufe, Kampagnen on May 21st, 2014 by vosifa

Demo:

Fr. 23.05.2014 | 18.00 Uhr | S-Bhf. Buch

Der Pankower Stadtteil Berlin-Buch hat sich in den letzten zwei Jahren zu einem Hotspot rechter Aktivitäten entwickelt. Trotz Aufklärungsarbeit und zahlreicher Veranstaltungen gegen die Bucher Nazi-Strukturen im vergangenen Jahr hat sich das Problem weiter potenziert. Die bisher losen Nazi-Cliquen (Bsp.: „Freie Nationalisten Buch“) haben ihre Kontakte zu Nazis im benachbarten Brandenburger Barnim-Kreis intensiviert und sich den lokalen Pankower NPD-Strukturen angeschlossen. Unterstützung erhalten sie außerdem von Kadern des Nationalen Widerstandes Berlin (NW Berlin). Der Kiez dient ihnen auch als Rückzugsraum für die Beteiligung an Berlinweiten Nazi-Veranstaltungen, da sie in Buch nur mit geringem Gegenprotest zu rechnen haben. Buch ist ein gutes Beispiel dafür, wie es wenigen Nazis gelingt, eine ganzes Stadtviertel mit rechter Propaganda zu dominieren und so eine rechte “Homezone“ zu etablieren. Wir begreifen die Etablierung solcher Angsräume, wie in Hellersdorf, Buch oder Schöneweide, als Teil eines rechten Vormarches, der vor allem auch deswegen funktioniert, weil sich die meisten Anwohner*innen bereits daran gewöhnt zu haben scheinen. Wir wollen uns jedoch nicht damit abfinden und rufen daher jede*n dazu auf, sich am 23. Mai, dem Todestag von Dieter Eich, an der Demonstration gegen die Nazi-Homezone in Buch zu beteiligen.

Niemand ist vergessen!

No Human Being is illegal Hip Hop Jam

Posted in Aufrufe, Konzerte on May 15th, 2014 by vosifa

Wann? 16.05.2014 – Einlass: 21 Uhr
Wo? Jockels Biergarten, Ratiborstr. 14 c, 10625 Berlin
Kosten? 5 – 8 Euro

Lineup

Rebel Diaz (USA/ Chile)
Blake Worrell (USA/ Berlin)
Damion Davis (Berlin)
Flexis (Berlin)
Kaveh Ahangar & Anjun (Berlin)
DJ Kutmo (Berlin)

Am Freitag, den 16.05.2014, veranstaltet der Interbrigadas e.V. in Zusammenarbeit mit dem Medibüro (Büro für medizinische Flüchtlingshilfe Berlin) und der Flüchtlingsinitative „Marsch auf Brüssel) ein Hip Hop Konzert.

Der Kampf um die Abschaffung der Residenzpflicht, der Kampf gegen die Unterbringung in isolierten Lagern unter menschenunwürdigen Bedingungen und der Kampf gegen die alltägliche rassistische Diskriminierung ist in Berlin, bundesweit und in der ganzen Welt ein Thema, das immer größeren Widerhall findet. In einer Welt der globalisierten Verantwortungslosigkeit werden Flüchtlingsregime aufrecht erhalten, die in Anbetracht von Hunger, Krieg, Ausbeutung und Umweltzerstörung Tag täglich Menschenleben kosten. Bilder von Menschen, die vor den Küsten Europas ihr Leben riskieren, um unter den widrigsten Bedingungen einer ungewissen Zukunft entgegen zu steuern und in unzähligen Fällen einen qualvollen Tod zu erleiden, sind dabei nur die Spitze des Eisbergs.

Der Widerstand gegen diese untragbaren globalen Verhältnisse hat unzählige Gesichter und ist unabdingbar und vielfältig. Mit unserem Konzert wollen wir ein kleinen Beitrag leisten und zwei Initiativen unterstützen, die sich für die Rechte von Geflüchteten und Menschen ohne Aufenthaltsstatus einsetzen. Mit den Erlösen des Konzerts möchten wir zum einen die Initiative Medibüro, die Menschen unterstützen, die in Deutschland nicht über die Möglichkeit verfügen eine medizinische Grundversorgung in Anspruch zu nehmen. Zum Anderen möchten wir ein Netzwerk unterstützen, das im Vorfeld der Europawahl am 25. Mai einen transnationalen Protestmarsch von Straßburg nach Brüssel organisiert, um gegen die Politik der Entscheidungsträger der Migrations – und Flüchtlingspolitik Europas zu protestieren.

Das europäische Netzwerk der Geflüchteten und Migrant_innen protestiert gegen die europäische Abschottungspolitik. Stattdessen fordert es einen solidarischen und verantwortungsvollen Umgang mit Menschen auf der Flucht und Migrant_innen. Es fordert den Stopp aller Internierungen und Abschiebungen, das Recht auf Asyl und die Ermöglichung eines gleichberechtigten Lebens in Europa. Die Zeit vor der Europaparlamentswahl und dem Treffen des europäischen Rats soll daher genutzt werden, dieses Thema im Mediendiskurs und im Bewusstsein der Wähler_innen zu verankern. Zur Europaparlamentswahl am 25. Mai 2014 mobilisiert das Netzwerk für dezentrale Aktionen und zum gleichen Zeitpunkt startet die Protestkarawane in Straßburg. 450 km führt die Strecke über Saarbrücken, Schengen. Luxemburg, Charleroi nach Brüssel. Einen Monat wird die Karawane zu Fuß unterwegs sein. In den Städten und an den vier Grenzübergängen werden Demonstrationen und andere Aktionen stattfinden. Ab dem 20. Juni ruft das Netzwerk zu einer Aktionswoche in Brüssel auf.

Für unser Konzert haben sich in kurzer Zeit verschiedene Hip Hop Künstler/Aktivisten zusammengefunden, um dem Motto des Konzerts Nachdruck zu verleihen. Wir freuen uns ganz besonders darüber, dass die Hip Hop Gruppe Rebel Diaz aus New York auf dem Konzert auftreten wird. Die beiden Mitglieder von Rebel Diaz, Rodstarz und G1 sind Kinder von chilenischen Migranten, die in den 70er Jahren vor der Pinochet Diktatur in Chile flüchten mussten. Seit vielen Jahren leben die Rebel Diaz Gruppe in der New York, betreiben ein politisches Kulturzentrum in der Bronx und setzen sich für die Rechte von Geflüchteten und Immigrant_innen in den USA ein.

Ebenso freuen wir uns über die lautstarke Unterstützung von einer Reihe von Berliner Rap-Künstlern wie Flexis und Blake Worrell.

Also kommt zahlreich und bringt gute Stimmung mit – Wir freuen uns.